Über uns

Unser 1. Projekt „Alte Schule Hesseldorf“

Es geht los!

Preiswerte Wohnungen zu bekommen wird immer schwerer.

Die Renten steigen durchschnittlich um höchstens 1% im Jahr, aber die Mieten vielfach um 10, 15, 20 %. Für junge Familien, Alleinerziehende und Menschen, die Hilfe zum Lebensunterhalt beziehen, sind auf dem sogenannten „Freien Markt“ keine bezahlbaren Wohnungen zu bekommen.

Wenn die Kommunen die Kosten für den Wohnraum übernehmen müssen, werden die Haushalte der Kommunen unglaublich belastet.

In vielen Kommunen gibt es Leerstände und Lücken, die sinnvollerweise geschlossen werden sollten. Aber da der „Markt“ ja nur dort investiert, wo er den größtmöglichen Gewinn erzielen kann, werden für die oben beschriebenen Zielgruppen und städtebaulichen Notwendigkeiten keine Investitionen getätigt.

Wir wollen dagegen in der Regel einfache Wohnungen schaffen, die preiswert und bezahlbar sind. Deshalb haben wir die Form einer Genossenschaft gewählt, weil dort das Prinzip:

„Ein Mitglied eine Stimme“

zählt und nicht nach Kapitalanteilen abgestimmt wird.

Wir bemühen uns darum, dass uns von den Besitzern Grundstücke in Erbpacht zur Verfügung gestellt werden. Da vielfach die Kommunen Grundstücke haben, hoffen wir, dass uns diese Form der Erbpacht die Anfangsinvestitionen erleichtert.

Der Gesossenschaftsgedanke ist ziemlich genau so alt wie die Sozialdemokratie; rund 150 Jahre. Und die Gründer dieser geplanten Genossenschaft sind „alte“ Sozialdemokraten, die das Prinzip der Solidarität auch und gerade mit den Schwachen in der Gesellschaft leben. Deshalb sind wir als die Ideengeber auch immer noch auf der Suche nach weiteren Mitstreitern, die dieses Prinzip der Solidarität mit uns leben wollen.

 Rosemarie und Erhard Bartel,  Cornelia Schell-Häbich und Michael Schell

Im November 2014

Der gewählte Vorstand

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